Sonntag, 29. Juni 2008

Weil uns gerade danach war, ist dies eine Dichtung für das innerlich verwesende B.,
Stinkend, faulend, knarzend furzend hockt es in seinem Loch und merkt gar nicht, wie ihm die Tentakel abfallen



Ersoffen


Der unwürdige Rittersmann
stob davon.
Feigling!
Dahin!
Wie sprach er?
Etwas besseres als Rührei
kann ich überall bekommen.
Welch Schmach

Und dabei bildete sie sich soviel
darauf ein, eine gute Köchin zu sein.

Peinvoll
Entwürdigend.


Doch der alte Seeräuber
in seiner morschen Bloghütte
bleibt
Plastikkartenzücker
Hartzüberbrücker
zittert immerdar still,
springt wann sie will
nein, nein -
und noch einmal: Nein
Und wehe gehustet !

Sie soll IHN nicht hassen,
ihn nicht beißen
gar
in Stücke zerreißen
und obendrein geisseln.

Die Gebieterin
sagt er,
bringt es nicht.

Sagt es allen in Gesicht.
Und in die Ohren:
Ein Waschlappen der Seebär ist
nicht einmal tauglich Enten zu fangen!

Aber wer vögelt auch gerne
bleierne Enten

Ein Jammerlappen
ihr Putzlumpen
nicht einmal wert
ihr als Spültuch zu dienen

Was wohl stimmt
wenn er das hinnimmt
sich nicht verpißt
und ihr einen driesst.

Und so jammert die alte Königin
tagaus tagein vor sich hin,
rollig wartend auf bessere Büttel
mit deutlich stärkeren Knüppeln.

Niemand soll wissen
wie mickrig und klein sie doch ist!

Macht
Jagd

Wut
Hass

auf lebende Seelen.
Bläst sich auf wie ein Ballon;
schreit: seht her wie groß ich bin!
(dabei ist sie nur fett)
Längst jedoch weiß ein jeder:

heulend wie ein Waschweib,
nach 18stündiger Datensammelaktion
auf ihren virtuellen Runden
liegt sie still in der Ecke und greint

Besiegt!
Längst besiegt!
Liegt sie auf dem Schrottplatz der Geschichten
Durch ihren eigenen Krieg.
Nur Schein!
Kein Sein!

Elendiges Leben!

(C) Pfefferminzia & der Dichterfürst




Verbrannte Erde
bedeckt deine Spuren
hinter dir ein
Nichts
vor dir nur noch Leere

Hier
ist Dein Weg am Ende

(C) Dichterfürst
Finale

Mittwoch, 25. Juni 2008

Deutschland : Türkei

Das kann ja was werden heute abend. Naja, sollte Deutschland verlieren, dannn können wir uns immer noch zur türkischen Prvinz erklären und sind damit trotzdem Sieger. Oder andersherum.
*

Hallo Bratze!


*

Donnerstag, 19. Juni 2008

Heute abend

Deutschland : Portugal

und der Trainer darf aus nicht nachvollziehbaren Gründen nur auf die Tribüne. Aber die Jungens werden sich hoffentlich dafür zerreissen, dass der Jogi Löw noch weitere Spiele bei der EM von der Trainerbank aus verfolgen kann!
Mit wilden Tieren läßt es sich leichter
Freundschaft halten

als mit neugierigen Menschen

-

(zentralafrikanische Weisheit)

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Maske fällt

Ein kleines Gedicht für eine imaginäre B. - weil ich gerade Lust darauf hatte


Die Maske fällt

Wabernd trieft
eitriger Schleim
aus ihrer Maske
kochend, geifernd, sich grollend ereifernd

Nach außen zeigt sie Contenance
nur heimlich sammelt sie:
die Blume des Bösen

Mundwinkel gebogen
verzogenes Lächeln
wie Messer geschliffen
die Lippen voll Zorn

gleich
hinter den Zelten
fällt sie uns an
mit wegelagerndem Moriskentanz

aufgerieben ihre Kohorten
nicht länger singend
in der Unendlichkeit

Nach außen zeigt sie Contenance
nur heimlich sammelt sie:
die Blume des Bösen

die Königin schleicht sich davon
siechend, gebrechlich
morsch, verkommen, verfault
modern ihre Worte
im giftigen Schleim
die Maske gefallen
die imaginäre Attitüde starr


© Dichterfürst
Kurze Zwischenbilanz

Ziemlich verrostet das Herz
reichlich zerbeult
doch es läuft noch
nach so vielen Kilometern
kein Wunder
die Seele ist strapazierfähig.

Zwei blaue Augen sind geblieben
das eine offen
das andere ganz gerne geschlossen
so kann ich wechseln:
was das eine nicht sehen will
bekommt das andere mit.

Eine grenzenlose Lust
Traurigkeit im Überfluss
und trotzdem genug Kraft
Meine Liebe wächst und gedeiht
momentan zu meinem Zorn
Ungeduld macht sich in mir breit
sie genießt meine Wärme.

Das Konto scheint ausgeglichen zu sein

(C) Dichterfürst
Es gab einmal im Sommer
eine kleines Wort mit Namen Nein
das hatte großen Kummer
es saß in seiner Wohnung
schniefte nur den ganzen Tag
und war verstört
weil niemand dieses Wort gern mag.

Da sah es in der Ferne
das Wörtchen Ja über die Wiese
springen
es winkte laut und rief
"hast du mich gerne?"
worauf das Ja erst näher kam.

Das Ja sah Nein
und wußte gleich
dass es dies wundesame Ding
auf keinen Fall gut leiden mag.

Das Ja ging fort
hat das Nein sehr schnell vergessen
doch jenes widerliche Ding
verfolgt es nun.

Das ist nicht angemessen!

(C) Dichterfürst
Na?

Du widerwärtige alte Bratze?

Wieder einmal unterwegs auf Schnüffeltour durch Kleinbloggershausen?
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Und die Kuh fällt in den Matsch
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Platsch
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Dienstag, 17. Juni 2008

Poem für B. (weil mir gerade danach ist)

deine fettige Fresse im Regen
widerliche, fette Schlampe
auf deinem Campingplatz
agressive Sau - schmutziges
abartiges Stück Dreck
manieriert deine Sprache
mariniert dein Sinn

wie ein angestochenes
Wildschwein deine Stimme
such dir ein Rudel und
wackel deines Weges
alternde Fratze
doch kreuz nicht den meinen
hier gehörst du nicht hin

Und über allen Gipfel weht freundlich ein Wind
wenn du verkommenes Stück endlich verrottet bist





Ja, ich weiß Bescheid: Auf Leute die am Boden liegen, sollte man nicht eintreten. Es gibt aber "menschen", die es nicht anders verdienen.
Genau. Und jetzt werden wir

Europameister!

Ich verstehe überhaupt nicht, was die idiotische Presse zu maulen hat. Man sollte ihnen gleich dasselbe stopfen.

Was gestern noch richtig war, - das kann nicht heute ganz und komplett falsch sein

Jogi Löw ist der beste Bundestrainer, den Deutschland jemals hatte!

Aber angestoßen hat das Thema diese Ausgeburt an Diplomatie, Theo Zwanziger.
Wenn man, ohne Not und ungefragt gleich nach einer Niederlage herumposaunt, dass der Trainer nicht in Frage gestellt wird, - so etwas ist schlichtweg dumm!